Lifestyle

Neue Farben braucht das Haus.

18. Januar 2017

Kennt ihr das? Man sitzt im Wohnzimmer schaut nach rechts, links, an die Decke – und plötzlich fällt es einem wie Schuppen von den Augen. Es sieht LANGWEILIG aus – und die Wände könnten auch mal `nen Neuanstrich vertragen!“

Vor 6 Jahren haben wir das wunderschöne, fast hundertjährige, kleine Häuschen bezogen. Aber in dieser Zeit sind auch unzählige kleine, schmutzige Kindertätzchen über die Wände gewandert….Die Möbel sind auch nicht mehr die coolsten – allerdings auch nicht wirklich schäbig.

Im Netz machte ich mich schlau und erfuhr, dass man mit einem Farbkonzept genau die Stimmung in den Wohnraum holen kann, die man sich wünscht. Genau, das will ich.

Ich entschied mich für Katrin Erben. Sie hat ihre Passion für schöne Räume, Farben und Einrichtung zum Beruf gemacht.

Ich rief an  – und die Vibes waren super! Ich hatte sofort das Gefühl, dass sie versteht, was ich wie verstehe und möchte! Ich glaube das ist schon mal die halbe Miete, denn schliesslich will man sich in der frisch gestalteten Wohnung wohl fühlen! Deshalb sollte die „Chemie“ zwischen dem Innenarchitekten, welcher das Konzept erstellt und dem Kunden, auf jedem Fall stimmen.

Katrin schickte mir also ein paar Fragebögen. Nun musste ich Fragen zur Wohnung beantworten und entscheiden, welche Stimmung in den einzelnen Zimmern überwiegen soll. Gemütlich, oder modern, warm, kalt, frisch, verspielt, clean, elegant – waren nur einige der Angebote, die sie vorgab. Hab ich alles brav gemacht und auch noch Fotos des Ist-Zustandes des Hauses geschickt. Die brauchte sie, um sich ein Bild über Zustand und Stil der Wohnräume zu machen.

Wir entschieden uns, unser Zuhause künftig frisch, fröhlich, hell und modern wirken zu lassen.

Nun war ich sehr gespannt auf die Vorschläge.

Das visualisierte Ergebnis ist der Hammer. Ich bin noch immer völlig aus dem Häuschen. Die Farben der Wände stimmte Katrin auf den Farbton des Fussbodens und der Möbel ab.

Katrin Erben

Wahnsinn, wieviel moderner und frischer alles in der Visualisierung wirkt! Der besondere Blauton, den sie vorschlug, ist einfach wunderschön. Pariserblau. Schon Picasso und Matisse liebten diesen Ton für ihre Zeichnungen – und im 19. Jahrhundert wurden die Kutschen in Paris in diesem Ton gestrichen.

Visualisiertes Wohnzimmer.

 

Visualisiertes Wohnzimmer aus anderem Blickwinkel.

Das Blau ist sehr dunkel, macht die Raume jedoch hell, sehr modern und elegant. Für den Flur, der sehr schmal ist, empfahl sie mir ein Hellblau/ Grau, da diese Farbe den Raum weiter erscheinen lässt. Auch dieser Vorschlag versetzte mich in Entzücken! Dank der visualisierten Räume auf dem PC, war es sehr einfach sich das ganze in „Echt“ vorzustellen. Die anderen Vorschläge in Grün und Rosè Tönen wirkten einfach nicht so passend. Wahnsinn, wie unterschiedlich die Wirkung von Farben zu Möbeln sein kann!

Visualisiertes Esszimmer, Blick in das Wohnzimmer.

 

Visualisiertes Wohnzimmer, noch einmal ein anderer Blickwinkel.

 

Unsere, ein bisschen staubig wirkenden, Holzmöbel erscheinen auf einmal in einem ganz anderen Licht. Viel moderner und gar nicht piefig.

Visualisierter Flur.

 

Und noch einmal der visualisierte Flur, mit Blick in Wohn- und Esszimmer.

Katrin unterrichtete mich dann auch in den unterschiedlichen Qualitäten der Farben, die für den Innenanstrich benötigt werden. Baumarktfarben sollten es nicht sein. Die mischen dort zu wenig Pigmente in die Farben – dementsprechend ist das Ergebnis. Aber ein gutes Farbengeschäft kann mit den Farbcodes die Farbe so mischen, wie man sie haben möchte.

Der Rolls Royce unter den Pigment-Farbenmischern in der Schweiz ist kt.COLOR in Uster. Dort werden Farben aus 120 Pigmenten personalisiert und nur in kleinen Chargen hergestellt – die Qualität ist Weltklasse. Das weiss auch das Museum of Modern Art in New York und nimmt regelmässig das Know How der Firma in Anspruch. Hat aber auch seinen Preis…

Zum Schluss der Beratung begann das fröhliche Möbelrücken. Sofa, Kuhfellkommode Klavier, Bücherregal – nichts steht mehr wo es einmal war. Esszimmermöbel wurden gedreht, Bilder abgenommen. Und es wirkt fantastisch! Ohne auch nur ein ein einziges Möbelstück neu gekauft zu haben, sieht alles einfach stimmiger aus.

Wenn jetzt noch die Farbe dazukommt, fühle ich ich wie in einer neu eingerichteten Wohnung. Als I-Tüpfelchen gab mir Katrin eine Einkaufsliste für Ikea. Sie hat nämlich noch ein paar Vorschläge für Spiegel und Lampen gemacht, die den Wohnraum komplettieren würden.

Also, ich kann nur sagen, diese 2 Stunden Farbkonzept Beratung haben sich echt gelohnt. Obwohl ich mich nicht als unkreativ bezeichnen würde – manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht – und braucht ein bisschen Input von ausserhalb.

Sogar meinen Mann habe ich vom Farbkonzept überzeugen können. Im April gehts los – da werden wir alles in die Realität umsetzen. Ich freue mich so!!!!

 

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  • Kathrin Erben 20. Januar 2017 at 10:09

    Danke Antje für den tollen Artikel. Das ist eine „Punktladung“ inhaltlich und emotional.