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Meinungsfreiheit

5. Februar 2019

Gibt’s die wirklich? Darf man seine Meinung wirklich immer äussern? Politisch, ja klar! Wir sind für alles offen. Ob rechts, links, Mitte – man darf (fast) alles sein und mehr oder weniger offen darüber reden…. obwohl AfD geht gar nicht und ganz links irgendwie auch nicht – „AfD“ und „Die Linke“ Wähler sind entweder „die die nichts aus der Vergangenheit gelernt haben“, oder halt die ewig Gestrigen, die dem Sozialismus hinterher jammern. Aber egal. Sagen kann man politisch eben vieles und wenn es dann ein paar Leuten nicht passt, ist das auf keinem Fall ein Drama.

Man kommt nicht ins Gefängnis, wenn man Angela Merkel eine Aussitzerin nennt. Was jetzt natürlich nicht meine Meinung ist, aber es soll ja Leute geben, die ich natürlich nicht kenne, nur so aus den Medien…

Aber wie sieht es aus, wenn wir unseren Chef kritisieren, oder einen Kunden? Da ist dann nix mehr mit Meinungsfreiheit. Da gilt: Wir geben dir Arbeit – du kriegst unser Geld. Also, wenn dann mal Stress ist mit Cheffe, besser die Klappe halten und wenn möglich, dem Kunden gaaanz tief in den Dünndarm kriechen – auch wenn es wahnsinnig stinkt – man will und braucht ja das Geld.

Wer doch quer schiesst, muss damit rechnen nicht befördert, links liegen gelassen, nicht mehr gebucht oder gar gekündigt zu werden.

Das Wohlwollen des Obermufti-Chefs hat oberste Priorität. Auch wenn es der oder die Letzte, nichts könnende, die Mitarbeiter wie Sklaven haltende, strunzdumme Person ist, die sich wer weiss wie in die Position gebracht hat – jedenfalls auf keinem Fall durch Kompetenz – man hat sich gut mit ihm zu stellen! Denn, man ist abhängig! Ja, weil man ja auch irgendwie Brot und Butter kaufen muss und das bekommt man halt nicht geschenkt.

So also werden aus ganz vielen Menschen Opportunisten gemacht, die Leuten in den Arsch kriechen, die sie eigentlich zum Kotzen finden, damit sie ihren Job behalten, oder bessere Karrierechancen haben. Nach oben kratzen, nach unten stossen!

Was das Schlimmste ist: All das hat rein gar nichts mit der Arbeitsqualität zu tun! Das ist total zweitrangig. Die Devise lautet: Jeder ist ersetzbar. Was ja auch stimmt…

Also. Happy dürfen die sein, die beamtet sind – ein Hoch auf das Beamtentum, oder wenigstens Angestellte im öffentlichen Dienst. Die müssten schon goldene Löffel klauen – sonst passiert so schnell nichts.

Für die freie Wirtschaft gilt: Kritische Meinungen, vor allem dem Chef gegenüber, möglichst verkneifen!

Anfügen muss ich nun doch, dass es sehr wohl fachlich, wie auch sozial und psychologisch kompetente Menschen in Chef-Postitionen gibt, die ihre Stellung nicht ausnutzen, sondern ihren Mitarbeitern ein gutes Gefühl vermitteln und sehr wohl wissen, dass ein Team gut funktioniert, wenn Wertschätzung an den Tag gelegt wird!

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